Ewigkeitssonntag 2020 -  St.Nicolai Wittmund –  Pastorin Martina Stecher

„Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)  Sie und ihr habt im vergangenen Kirchenjahr oder davor einen Menschen verloren und geht den Weg der Trauer und Erinnerung. Viele Gefühle sind da, Gedanken, wir nehmen das Leben anders wahr. Wo komme ich her, wo will ich hin, was trägt mich? Was kommt? Wir teilen diese Gefühle und bringen sie vor Gott. Gott, der alle geweinten und ungeweinten Tränen aufbewahrt und der sich an alles und alle erinnert. Jesus, der weinen konnte wie wir und uns mit auf den Hoffnungsweg nimmt. Geist Gottes, der uns berührt, tröstet und hilft, das Leben lieb zu behalten. Amen

Lied: freiTöne 15 "Und ein neuer Morgen" 

Kein Tag ist wie der andere. Manchmal mag ich morgens nicht aufstehen, manchmal mag ich abends nicht schlafen gehen. Manchmal fließen meine Tränen wie Wasserfälle, manchmal sind meine Tränen vertrocknet. Manchmal kann ich nicht reden, manchmal kann ich nicht aufhören zu reden. Manchmal fühle ich mich unendlich leer, manchmal fühle ich mich leicht und froh. Und manchmal ist alles ganz anders. Du, Gott, siehst mich in allem und nicht nur manchmal.

Gebet
Guter Gott, wie kostbar das Geschenk des Lebens ist, spüren wir immer dann, wenn ein Mensch, der uns nahe und vertraut ist, stirbt.  Wir sitzen nie mehr gemeinsam am Tisch, wir können nicht mehr miteinander reden. Der Mensch ist nicht mehr hier. „Gestorben“ sagt unser Verstand. „Gestorben wohin?“ fragt unser Glaube. „Gestorben in mich“ antwortest du, Gott. Lass uns vertrauen, dass du wahr machst, was du sagst: Nichts kann uns von deiner Liebe trennen, auch der Tod nicht! Amen

nach Psalm 31
Höre auf mein Rufen und rette mich. An dir such' ich Halt; wenn rings um mich das Meer tobt bist du mir wie ein Fels. Bei dir suche ich Geborgenheit; wenn ich vom Sturm überrascht werde, bist du mir ein festes Haus. Gott, auf dich verlasse ich mich, dass du mich leitest, wenn es dunkel ist um mich, und mich führst, wenn ich keinen Weg mehr sehe. Wie in ein Netz verstrickt, das plötzlich über mich geworfen wurde, so fühle ich mich. Hilf mir heraus, denn ich habe Angst. In deine Hände befehle ich meinen Geist, du erlöst mich, du treuer Gott. Du lässt mich nicht fallen, sondern hältst mich, auch wo ich meine zu fallen. Du gibst mir Halt, auch wo meine Knie wanken. Erbarme dich meiner, denn mir ist angst. Tränen lassen meinen Blick trüb werden, mein Leib und meine Seele sind so kraftlos. Auf dich will ich mich verlassen, zu dir rufe ich in meiner Not: Du bist ja mein Gott! Meine Zeit, mein Leben und alles steht in deinen Händen. Lass den Himmel wieder aufgehen über mir und zeige mir deine Güte. Lass mich nicht zugrunde gehen, denn ich rufe dich an. Wie reich ist deine Güte, Gott, die du denen bereitest, die sich bei dir bergen. Dafür will ich dankbar sein, denn du hast mich begleitet, als ich Zuwendung brauchte. Ich dachte zwar in meiner Angst: Du siehst mich nicht. Aber du hörst mein Weinen und mein Klagen.

Predigt
Wie geht es dir? Was soll man auf diese Frage antworten? Wie geht es mir? Wie geht es mir denn? Ich weiß es doch selber nicht so genau. Und wenn ich antworten würde, ehrlich? Anfangen würde zu erzählen? Kann ich es dem anderen zumuten? Kann und will ich mich dem anderen zumuten? Wie geht es mir?
Manchmal vergisst man es, manchmal ist der Kopf so voll, dass man gar nicht daran denkt. Manchmal ist alles gut und dann, ein Blick, ein Wort, ein Geruch, ein Lied, - ein Stechen im Herz. Man fällt von einem Moment auf den anderen in tiefste Trauer.  Da fehlt jemand. Ein Kopfkissen, auf dem niemand mehr liegt. Ein Stuhl, auf dem der nicht mehr sitzt, der dort immer saß. Stille, wo sonst ein Lachen war oder ein fröhliches Wort.
Eine Lücke mitten im Leben, mitten im Alltag. Eine Lücke, weil da jemand fehlt, schmerzlich fehlt. Es gibt keine Worte, die diese Lücke füllen können. Und so ist da eine Leere und eine Stille. Eine Stille, in der auch das Grübeln wohnt: Wenn der Arzt früher … warum hat sie nichts gesagt…  Eine Stille, in der auch Vorwürfe tönen: Hätte ich das doch nicht gesagt … wäre ich doch noch einmal …  Eine Stille, voller Fassungslosigkeit und Ratlosigkeit. Eine Stille voller Mutlosigkeit: Am liebsten würde ich auch…wozu das alles? Alles ist da in dieser Stille, die ja eigentlich gar nicht still ist. Und alles darf sein. Und die Tränen dürfen fließen, weil letztendlich die Lücke bleibt und am Ende größer ist als alles Grübeln und alle Vorwürfe.
Trauer – in Trauer-Sein ist ein Ausnahmezustand. Trauer ist schwer, ist anstrengend. Trauer tut weh. Aber Trauer ist notwendig. Weglaufen, wegschieben geht nicht. Trauer führt uns immer wieder in diese stillen Momente, in die Erinnerungen…
„In meiner Erinnerung“ von Silbermond:  Auf einmal steh' ich hier allein. Hier im März 2003 Und es war viel zu zeitig, es war viel zu zeitig. Und ich hab noch zu dir gesagt.  Wie immer: bis zum nächsten Mal Und es war viel zu zeitig, es war viel zu zeitig. Ich hör' sie sagen: Jetzt hast du's geschafft. Bist jetzt an einem besseren Platz. Meine Ohren verstehen das, doch das Herz sagt es fehlt was. Mit jedem Tag, der vergeht lebst du weiter In meiner Erinnerung. Hab all' die Bilder mit dir gespeichert in meiner Erinnerung..."
Zu Beginn sind die Erinnerungsbilder an die Krankheit und das Leid, die Pflegebedürftigkeit, an das Ende stark, prägend. Langsam, langsam wandeln sich die Gedanken und wenden sich schöneren Tagen zu. Familienzeiten, Feste, Urlaube. Erinnerungen, so voll und schön und wunderbar und wertvoll. Und doch von Wehmut begleitet, weil sie nur Erinnerungen sind. Auch Erinnerungen füllen die Lücke nicht, umgrenzen sie nur.
Die Lücke füllen? Das kann nichts und niemand! Selbst Gott kann das nicht. Und dass will Gott auch nicht. Die Lücken sind nicht zu schließen. Ich glaube aber fest, dass Gott die Lücke mit uns aushält, unsere Trauer mitträgt und uns darin vorsichtig weiterführt, zu einer Hoffnung, die uns wieder leben lässt! Mit allen Erinnerungen ja, aber nicht gefangen, verloren in Erinnerungen.  „Ich hör' sie sagen: Jetzt hast du's geschafft. Bist jetzt an einem besseren Platz.“ Ist das die Hoffnung? Ein besserer Platz?  Was ist das für ein Platz? Warum nicht der beste? Ist es möglich, dass da diese Hoffnung ist, wo eigentlich nur der Tod bestimmt? Ist es möglich, dass da ein Traum schimmert, der wahr sein könnte? Ist es möglich?
Wir erlauben uns nur noch selten zu hoffen oder zu träumen. Da sind wir Kinder der modernen Zeit. Wir sind mit Blick auf Realitäten großgeworden, Fakten, Zahlen, Beweise – das ist die Wahrheit der heutigen Zeit.
Aber am Grab, auf dem Weg vom Grab zurück ins Leben, ins so andere und doch vertraute Leben brauchen wir eine andere Wahrheit. Eine die weiter sieht! Ein besserer Platz! Der beste Platz?
„Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind verschwunden. Und das Meer ist nicht mehr da. Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: „Siehe doch: Gottes Wohnung bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Und er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.“ Der auf dem Thron saß, sagte: „Siehe doch: Ich mache alles neu! Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer Durst hat, dem gebe ich umsonst zu trinken. Ich gebe ihm von der Quelle, aus der das Wasser des Lebens fließt.“ (Offenbarung 21,1-7)
Ja es gibt sie, diese Hoffnung! Sie liegt in diesen großen Hoffnungsworte, größer, als unser Verstand es begreifen kann. Hoffnungsworte, Trostworte, wie nur die Bibel sie kennt. Die weitersehen!  Gottes Liebe endet nicht am Grab, so wenig wie unsere Liebe zu den Verstorbenen am Grab endet. Gott macht alles neu. Ich glaube, dass bei ihm die Lebensgeschichten zu Ende erzählt werden, das alles Zerrissene und Unfertige, das Unheilvolle und Vorläufige, in jedem Leben heil werden wird.  Dass die, die zu jung starben, dass Kinder, deren Lebenslicht nur kurz aufflackerte, dort bei Gott alles erwartet, was fehlte, dass alle Ungerechtigkeit, alles Leid endet. Gott wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Trauer kann zu einer besonderen Erfahrung mit Gott werden. Ich weiß, wie sehr ich diese Hoffnung brauche und lebe, die über das alles hier hinausgeht und viele von Ihnen und euch brauchen sie auch, um loslassen zu können, um selber weiterleben, getrost weiterleben zu können. Es gibt sie, diese Wahrheit, die herüberscheint aus einer anderen Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die über alles Zählbare und Beweisbare hinausreicht. Eine Hoffnung, die aufleuchtet, wo wir gar nicht mehr zu hoffen wagen. Ein Traum, der leise flüstert: „Gott wird abwischen alle Tränen von deinen Augen und der Tod wird nicht mehr sein. Denn es wird alles neu sein und dem, der nach Leben dürstet, dem wird Gott geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Eine Hoffnung, die beansprucht, wahr zu sein.  Eine Hoffnung, die auch nicht die Lücke füllt, die Gott aber sanft um uns, in uns legt, wie ein schützender Mantel. Die tröstet, weil sie von einem Morgen erzählt, das mehr umfasst, als wir es errechnen können. Von einem Morgen, das unsere Toten schon erleben.  Diese Hoffnung reicht ins eigene Leben hinein und möge uns begleiten, jeden Morgen behutsam in den neuen Tag, möge uns weiterleben lassen.  Wir gehören noch in diese Welt, wir werden gebraucht, unsere Liebe, unsere Freundschaft, unsere Erinnerungen, unser Glaube, unsere Hoffnung.
Ein uns unbekannter Verfasser hat einmal gesagt:
Du kannst Tränen vergießen, weil er gegangen ist oder du kannst lächeln, weil er gelebt hat. Du kannst Deine Augen schließen und beten, dass sie wiederkehrt, oder du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was sie hinterlassen hat. Dein Herz kann leer sein, weil du ihn nicht mehr sehen kannst, oder du kannst voll der Liebe sein, die ihr geteilt habt. Du kannst dich am Morgen abwenden und im Gestern leben, oder du kannst morgen glücklich sein wegen des Gestern. Du kannst dich an sie erinnern, nur daran, dass sie gegangen ist, oder du kannst ihr Andenken bewahren und es weiterleben lassen. Du kannst weinen und dich verschließen leer sein und dich abwenden, oder du kannst tun, was er gewollt hätte: Wieder lächeln lernen, deine Augen wieder öffnen, lieben und leben.
Jedes „Du kannst“ braucht seine eigene Zeit. Nimm du dir deine Zeit.  Aber vertraue: keine Trauer ist so tief und dunkel, dass Gott sie nicht durchdringt und die Welt um dich herum wieder erkennbar wird, das Dunkel wieder den vielen Farben Platz macht.
Gottes Friede ist weiter, als wir es begreifen können. Er bewahre uns im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe. Amen

Gedenken
Abschied haben wir genommen, eine schwere Erfahrung, die wir teilen, so unterschiedlich der Abschied auch war. Der eine konnte sich darauf vorbereiten, er musste mit dem Sterben rechnen. Der andere wurde überrascht und überwältigt von dem plötzlichen Tod eines Menschen. Manchmal kam der Tod als Erlösung, aber er kam auch als Abbruch mitten im Leben. Abschied nehmen ist schwer! Wir standen an den Gräbern und haben versucht, einander zu trösten, suchten und fanden Worte der Hoffnung. Heute erinnern wir uns an die Namen deren, die gegangen sind.  Jeder Name steht für ein Leben und mit jedem Namen sind Erinnerungen verbunden, Erlebnisse, Freude und Glück, Schmerzen, Leid, unausgesprochenes, miteinander Getragenes.  Für jeden werden wir eine Kerze anzünden an der Osterkerze, Zeichen dafür, dass unser Leben im Osterlicht nicht verloren geht Und eine Kerze zünden wir an für all die Menschen, um die wir trauern, von denen wir Abschied nehmen mussten anderswo, die uns immer noch fehlen, für alle Verstorbenen, die heute hier nicht genannt worden sind, für alles menschliche Leben, das nicht geboren wurde.
Wir wissen nicht, wann die Zeit da ist.  Die Zeit zum Sterben. Die Zeit zum Gehen. Aber eines wissen wir: Ich habe jetzt Zeit, und diese Zeit ist meine Zeit.  Es ist die Zeit, die Gott mir gibt. Es ist meine Zeit, ein Teil von Gottes Ewigkeit.  Wenn Jesus sagt: Seht euch vor, wachet:  Achtet auf eure Lebenszeit. Wenn jetzt die Zeit der Trauer ist, dann lasst die Trauer in euch zu und achtet sie. Und wenn die Zeit der Freude wiederkommt, dann lasst die Freude wieder zu; traut euch, wieder froh zu werden. Wenn ihr jetzt mutlos seid und ratlos, dann lasst es zu. Und wenn ihr wieder Hoffnung spürt, dann achtet darauf und lasst euch wieder auf das Leben ein. Jedes Licht, jedes Kerzenlicht ist Zeichen für die Hoffnung, die leuchten soll.  Wir wissen zwar nicht, wann die Zeit der Hoffnung, die Zeit der Freude wieder da ist. Aber wir vertrauen fest darauf, dass auch diese Zeit wiederkommt. All unsere Zeit, sie ist ein Teil von Gottes Ewigkeit. Gott hat den Tod überwunden, wir werden auferstehen und in seinem Licht leben.

Lied  EG 516 Christus, der ist mein Leben 

Fürbittengebet
Guter Gott, vor dir haben wir uns erinnert an Menschen, die wir verloren haben. Manches ist ungesagt geblieben. Manches hätten wir gerne noch geklärt oder damals anders gemacht. Manches ist zwischen uns stehen geblieben.
In deine gnädigen Hände befehlen wir alles Unabgeschlossenes und bitten dich um Vergebung für alle Momente, in denen wir einander nicht gerecht wurden, für alles Unrecht, das wir einander angetan haben. Wir denken an die vielen Menschen, deren Leben gewaltsam beendet wurde. Wir kennen ihre Namen nicht, wir wissen nichts von ihrem Leben, Bilder haben wir von manchen gesehen. Guter Gott, lass sie uns nicht vergessen.
Gott, wir denken auch an unser eigenes Ende. Wir haben Angst vor Krankheit, vor Schmerz und vor dem Verlassensein im Alter. Lass uns glauben, hoffen, lieben, gemeinsam mit allen, die dich suchen und nach dir fragen. Berühre die, denen du fremd bist, die die Verbindung zu dir, verloren haben. Und gib uns die Gewissheit, dass wir am Ende unserer Tage das erleben, was wir jetzt nur glauben können.
Gemeinsam beten wir Vater Unser...

Lied: Bless the Lord, my soul

Segen
Geht in den Advent mit dem Segen Gottes. Der Herr segne euch und behüte euch - damit ihr eurer Leben lieben könnt, wie er es liebt und auf euch selber achtet, so wie er es tut.  Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig- damit ihr euch nicht fürchten müsst, wenn dunkle Tage kommen, und seine Gnade spürt, die euch das Leben gönnt.  Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden- damit ihr versöhnt seid mit dem Leben und für das Leben einstehen könnt in seinem Namen So segne euch der allmächtige und barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

Zum Glück scheint gerade die Sonne. Da gehe ich raus auf die Terrasse lasse mir den Wind um die Ohren wehen und mein Herz wird weit. Dieser Moment tut mir gut an Tagen, wo alles schon wieder eng wird. Eng wird der Kreis derer, die ich treffen kann. Eng werden meine Gedanken, die sich in der Stunde mindestens einmal um Corona drehen. Groß werden die Sorgen um die Menschen die mir lieb sind. Manchmal würde ich gern losheulen. Weil ich die Furcht merke, die sich in mich hinein schleicht und das Gefühl, niemand weiß einen guten Weg heraus. Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Weder während dieser Pandemie noch, wenn alles normal ist. Solche Zeiten gab und gibt es immer wieder. Auch schon, als Gott seine Propheten schickte, mit seinem Volk zu sprechen. So sagt der Prophet Jeremia von Gott: Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. (Jer 31,9) Gott tröstet, d.h. er ist da, auch in der Ausweglosigkeit. Er begleitet auch meinen Weg, auch meine Zweifel und er gibt sein Versprechen, mich zu leiten durch diese Tage auf seine Weise. Das kann ich spüren, wenn ich in die Sonne trete und mein Herz wärmen lasse, wenn mir der Wind um die Ohren fegt und mir den Kopf frei bläst, wenn ich zum Telefonhörer greife und am anderen Ende eine vertraute Stimme erklingt. Gott hat versprochen, uns zu trösten und zu leiten. Er tut es auch!

Ihre/eure Pastorin Dorothee Urhahn-Diel

 

Liebe Leser*innen,

unter besonderen Bedingungen haben wir im zurückliegenden Jahr Abschied von vertrauten Menschen nehmen müssen. Unter besonderen Bedingungen werden wir den kommenden Ewigkeitssonntag, 22.11.2020 begehen. In drei Gottesdienste in der St. Nicolaikirche werden wir uns mit den engsten Angehörigen erinnern und Kerzen anzünden. Wer nicht kommen kann, findet diesen Gottesdienst als Gottesdienst-für-Zuhause unter "Aktuelles -Ewigkeitssonntag 2020".

Wir freuen wir uns darauf, wieder mit allen zusammen mit dem Gottesdienst am 1.Advent um 11.00 Uhr in die Adventszeit zu gehen.

Wir werden in der kommenden Zeit einmal im Monat einen Online-Gottesdienst feiern. Gerne bringen wir den Sonntagsgottesdienst als Brief auch zu Ihnen nach Hause. Melden Sie sich dazu im Kirchenbüro (Tel.: 2046880). Die zurückliegenden Gottesdienste/ Links finden Sie unter Aktuelles - Gottesdienste auf Youtube-Archiv

Gottesdienst in der St.-LEGO-lai-Kirche von Wittmund - ein klasse Video von den Kigokindern Tomke und Deike https://youtu.be/qpyQnQy-sHM

 

 Wir sind und bleiben im Glauben und im Gebet verbunden."Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben." Psalm 46,2

 Liebe Grüße, seien Sie behütet, 

im Namen des Kirchenvorstandes und meiner Kollegen Pastor Thomas Thiem und Dorothee Urhahn-Diel, Ihre, eure Martina Stecher

 

 

 

 

 

 

 

Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 26. November 2020
Nun, unser Gott, wir danken dir und rühmen deinen herrlichen Namen.
Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Nächster Gottesdienst

Sonntag, 29.11.2020, 11:00
1.Advent
Sonntag, 29.11.2020, 12:15
Taufgottesdienst
Sonntag, 06.12.2020, 10:00
2.Advent
Sonntag, 13.12.2020, 10:00
3.Advent
Sonntag, 20.12.2020, 17:00
4.Advent

Impressionen

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai Wittmund