Die diakonische Arbeit ist unserer Gemeinde sehr wichtig. Neben dem Diakonieausschuss gibt es verschiedene diakonische Projekte:

den Eine Welt Laden, die Leselotsen, die Aktion Weihnachtspäckchen, den Besuchsdienst im Johanneshaus, den Geburtstagsbesuchsdienst und das Café für Trauernde.

Im November 2017 gab es "Diakonieabend" mit einem lebendigen Austausch.

 

Eine Welt Laden

Im Pfarrhaus in der Drostenstr. 21 befindet sich der Eine Welt Laden der Kirchengemeinde. Geboren wurde die Idee des "Dritte-Welt-Handels" in den 70iger Jahren aus der Kritik an den ungerechten Strukturen des bestehenden Welthandels heraus. Seit Anfang der Neunziger Jahre gibt es fair gehandelte Lebensmittel und Produkte in Wittmund!  Bis heute wird der EWL durch ein ehrenamtliches Frauenteam geführt.

Die Öffnungszeiten sind:

    Montag / Dienstag : 15.00 -17.30 Uhr
    Donnerstag / Freitag / Samstag: 10.00 - 12.00 Uhr

Die Leselotsen

In diesem Projekt kümmert sich ein Kreis von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen um Kinder der zweiten und dritten Grundschulklasse der Finkenburgschule in Wittmund und Willen, die ihre Freude am Lesen noch nicht entdeckt haben. Ein Leselotse betreut einmal in der Woche eine Stunde ein Kind und hilft beim Lesenlernen.  Diese Arbeit geschieht in Absprache mit der Schule und den Eltern. Für die Kinder ist die Förderung außerhalb der Schulzeit natürlich freiwillig und kostenlos. Ansprechperson ist Brita Nawroth und Hans-Joachim Ruskowski.

Aktion Weihnachtspäckchen

Seit über 30 Jahren gibt es die Aktion Weihnachtspäckchen. Unter dem Motto "Die Weihnachtsfreude muss geteilt werden" sammeln wir in der Adventszeit Spenden und geben sie an bedürftige Wittmunder und Wittmunderinnen, Alleinstehende, Familien, Alleinerziehende weiter. Die Kirchenvorsteher/innen und Mitglieder des Diakonieausschusses bringen das "Weihnachtspäckchen" persönlich vorbei, ein Geldbetrag und eine Tasche mit Lebensmitteln und Süßigkeiten, für Kinder schon im Vorblick auf den Sommer Freibadkarten. Eröffnet wird die Aktion am letzten Wochenende im Oktober mit dem Drehorgelkonzert in der St.Nicolai-Kirche. Wir sind stolz und dankbar, diese Aktion Jahr für Jahr durchführen zu können.

Besuchsdienst Johanneshaus

Schon von der Einweihung in den 60iger Jahren an hat unsere Gemeinde einen intensiven Kontakt zum Seniorenheim, Am Schützenplatz 41, dem heutigen Johanneshaus. Neben den wöchentlichen Andachten gibt es einen Kreis Ehrenamtlicher, die mit den Bewohner/innen spielen, basteln, musizieren, die einzelne Menschen besuchen, die kaum oder wenig Besuch bekommen, die mit ihnen spazierengehen, die einfach ihre Zeit mit den Bewohner/innen teilen.

Café für Trauernde "Lichtung"

Jeden zweiten Sonntag im Monat von 15.00 -17.00 Uhr bietet das Café für Trauernde im Sniederhus am Kirchplatz in Wittmund, einen Treffpunkt und eine Begegnungsmöglichkeit für trauernde Menschen. Bei Tee, Kaffee und Kuchen kann man miteinander ins Gespräch kommen. Dabei hat die Trauer ihren Raum aber auch Themen über Gott und die Welt. Begleitet wird das Café von einem Team Ehrenamtlicher und soweit es möglich ist einem Seelsorger, einer Seelsorgerin.

 

 

 

Wir sind mitten in der Passionszeit unterwegs und gehen auf Ostern zu. Bei einem Gespräch mit meinen Konfirmandinnen und Konfirmanden kommt es bei dem Blick auf den Weg des Leidens, den Jesus gegangen ist, zu folgender Frage: „Wenn Jesus Gottes Sohn ist und allmächtig, warum stellt er dann nicht eine Armee gegen die Römer auf? Warum hat er sich überhaupt gefangen nehmen lassen?“ Ein Einwand, der ähnlich auch schon im Evangelium des Matthäus (Mt 27,40ff.) zu finden ist. Das Wort „Passion“ bedeutet „Leiden“, aber auch „Leidenschaft“. Gott geht seinen Weg der Liebe gewaltlos. Liebe kann nicht auf Mittel der Gewalt aufbauen, damit würde sie sich im Begriff widersprechen. Alle Maßnahmen zur Gegengewalt, die wir im Blick haben, bricht Gott in Jesus auf. Und somit den Teufelskreis der Gewalt, der immer neue Gewalt und Hass produziert, der bis in unsere Zeit hinein nach wie vor trefflich funktioniert. Jesus verzichtet bewusst auf diese „menschlichen“ Reaktionsformen. Er tut das ganz andere. Er vertraut ganz auf Gott. Was wie eine Niederlage aussieht, sein Tod am Kreuz, ist der Sieg des Lebens. Gott erweckt Jesus von den Toten. Das feiern wir zu Ostern. Eine Tante von mir trug zeitlebens eine Kette mit einem Kreuz. Sie erzählte mir von manchen schweren Situationen, in denen sie das Kreuz fest umfasste und sich sagte: „Wenn Jesus seinen Weg mit Gottes Hilfe gegangen ist, dann wird Gott mir auch jetzt Kraft geben!“ Für meine Tante war das Kreuz so ein wichtiger Halt in ihrem langen Leben und auch im Sterben. Jesus verspricht uns allen „Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28,20). Genau in diesem Versprechen, das der Auferstandene gibt, zeigt sich seine Allmacht. Ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes Geleit auf allen Wegen!    
Ihr und Euer Thomas Thiem, Pastor

Grafik:Pfeffer

Losungen

Tageslosung von Freitag, 19. April 2019
Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
Einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Nächster Gottesdienst

Freitag, 19.04.2019, 10:00
Karfreitag - Johanneshaus
Freitag, 19.04.2019, 15:00
Karfreitag - Musik und Texte zur Sterbestunde Jesu
Samstag, 20.04.2019, 22:00
Osternacht
Sonntag, 21.04.2019, 10:00
Ostersonntag
Montag, 22.04.2019, 10:00
Ostermontag
Samstag, 27.04.2019, 10:00
Kinderkirche
Sonntag, 19.05.2019, 10:00
Musikalischer Gottesdienst zu Kantate

Impressionen

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai Wittmund