Bald ist es wieder soweit und der Adventsmarkt auf dem Kirchplatz lädt ein ganzes Wochenende lang zum Begegnen, Schnüstern, Geschenke-Kauf, Glühweingenuß, Kuchenbuffett und und und ein. Rund um und auf dem Kirchplatz ist eine Budenstadt aufgebaut, in der unsere Kirchengemeinde und viele Vereine unserer Stadt Leckeres, Gebasteltes, Gebackenes, Gwerkeltes anbieten. Im Gemeindehaus kann man sich im Konfi-Café aufwärmen und nebenbei beim Lions-Bücherbasar stöbern. In der Kirche gibt es eine Ausstellung zur Weihnachtsflut von 1717 Freitag.  Freitagabend kann man mit der Kutsche rund um den Pudding fahren, Samstag tritt die Tanzgruppe der Förderschule auf (15.00 Uhr), die Nicolaispatzen (15.30 Uhr), die Kinder vom St.Nicolai-Kindergarten (16.00 Uhr) und die Trommler der Lebenshilfe ( 16.30 Uhr). Am Sonntag beginnt der Gottesdienst, begleitet vom Posaunenchor, eine Stunde später, also um 11.00 Uhr. Im Anschluss spielt der Posaunenchor auf dem Kirchplatz. Das Konzert der Harle-Big-Band ist am Sonntag um 16.00 Uhr in der St.Nicolai-Kirche. Natürlich gibt es auch wieder die Adventstombola zugunster der "Aktion Weihnachtspäckchen" mit vielen tollen Preisen.

Unser Adventsmarkt wird ehrenamtlich organisiert und durchgeführt und bekommt dadurch ein ganz besonderes Flair. Wer also noch nie da gewesen ist, ein Besuch ist absolut lohnenswert.

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Wir sind mitten in der Passionszeit unterwegs und gehen auf Ostern zu. Bei einem Gespräch mit meinen Konfirmandinnen und Konfirmanden kommt es bei dem Blick auf den Weg des Leidens, den Jesus gegangen ist, zu folgender Frage: „Wenn Jesus Gottes Sohn ist und allmächtig, warum stellt er dann nicht eine Armee gegen die Römer auf? Warum hat er sich überhaupt gefangen nehmen lassen?“ Ein Einwand, der ähnlich auch schon im Evangelium des Matthäus (Mt 27,40ff.) zu finden ist. Das Wort „Passion“ bedeutet „Leiden“, aber auch „Leidenschaft“. Gott geht seinen Weg der Liebe gewaltlos. Liebe kann nicht auf Mittel der Gewalt aufbauen, damit würde sie sich im Begriff widersprechen. Alle Maßnahmen zur Gegengewalt, die wir im Blick haben, bricht Gott in Jesus auf. Und somit den Teufelskreis der Gewalt, der immer neue Gewalt und Hass produziert, der bis in unsere Zeit hinein nach wie vor trefflich funktioniert. Jesus verzichtet bewusst auf diese „menschlichen“ Reaktionsformen. Er tut das ganz andere. Er vertraut ganz auf Gott. Was wie eine Niederlage aussieht, sein Tod am Kreuz, ist der Sieg des Lebens. Gott erweckt Jesus von den Toten. Das feiern wir zu Ostern. Eine Tante von mir trug zeitlebens eine Kette mit einem Kreuz. Sie erzählte mir von manchen schweren Situationen, in denen sie das Kreuz fest umfasste und sich sagte: „Wenn Jesus seinen Weg mit Gottes Hilfe gegangen ist, dann wird Gott mir auch jetzt Kraft geben!“ Für meine Tante war das Kreuz so ein wichtiger Halt in ihrem langen Leben und auch im Sterben. Jesus verspricht uns allen „Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Mt 28,20). Genau in diesem Versprechen, das der Auferstandene gibt, zeigt sich seine Allmacht. Ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes Geleit auf allen Wegen!    
Ihr und Euer Thomas Thiem, Pastor

Grafik:Pfeffer

Losungen

Tageslosung von Freitag, 19. April 2019
Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends.
Einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Nächster Gottesdienst

Freitag, 19.04.2019, 10:00
Karfreitag - Johanneshaus
Freitag, 19.04.2019, 15:00
Karfreitag - Musik und Texte zur Sterbestunde Jesu
Samstag, 20.04.2019, 22:00
Osternacht
Sonntag, 21.04.2019, 10:00
Ostersonntag
Montag, 22.04.2019, 10:00
Ostermontag
Samstag, 27.04.2019, 10:00
Kinderkirche
Sonntag, 19.05.2019, 10:00
Musikalischer Gottesdienst zu Kantate

Impressionen

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai Wittmund